Neuigkeiten

Nachbericht zum Vortrag "Promotion mit Kind - Vereinbarkeit von Doktorarbeit und Familie"

11. Juli 2019

Am Donnerstag, den 11.07.2019, fanden im Rahmen einer Veranstaltung des AK Pol eine offene

Gesprächsrunde zur Thematik “Promotion mit Kind – Vereinbarkeit von Doktorarbeit und Familie”

mit drei Promovierende, die gleichzeitig Eltern sind, statt.

 

Die Gäste Frau Dorothea Taube, promovierend in Pädagogik mit zwei Kindern (eines vor und eines

während der Promotion), Frau Johanna Quis promovierend in VWL mit einem Kind zu

Promotionszeiten und Herr Christopher Kearney in Politikwissenschaften (auch mit einem Kind

während der Promotion), gaben Einblicke in ihren Alltag und in dessen Planungsstrukturen, mögliche

Herausforderungen, Problematiken, aber auch gelungene Momente/Lernerfahrungen, welche während einer Promotion mit Kind auftreten können.

 

Zu Beginn kristallisierte sich heraus, dass es bei allen Dreien zu einer Veränderung der Arbeitsgewohnheiten kam. So müsse man es lernen, „den Stift fallen zu lassen, da die Kita in 10 Minuten zu macht“, so Quis. Auch lerne man über die Zeit während einer Promotion mit Kind, seinen

eigenen Rhythmus zum Schreiben zu finden, diesen anzupassen und zu akzeptieren.

 

Durch die Anpassung der Arbeitszeit haben sich seine Ziele insofern verändert, dass sie herunter korrigiert wurden und die Arbeitsweise sich an ein Verhältnis mit Kind angepasst habe, so Kearney. Ebenfalls erwähnte Frau Taube, dass sie gelernt habe, was es bedeutet effizienter zu arbeiten und in einem gewissen Zeitraum verschieden hohe Pensen zu erfüllen. Auch die Hinnahme, dass man sich mehrmals immer wieder neu in einen gewissen Teilbereich einarbeiten müsse um diesen weiter zu bearbeiten oder zu beenden, sei zu Beginn zwar frustrierend gewesen, jedoch lerne man schnell damit umzugehen, da man Kinder ja kaum abschalten könne, so Quis.

 

Herr Kearney sagte, dass es sich für ihn so herauskristallisiert hatte, dass er am liebsten nur noch fertig wollen werden würde. Dies wäre „bei [sowieso] jedem Doktoranden[in] der Fall, je weiter die Zeit fortschreitet, ein Kind verstärke dieses Gefühl jedoch ebenfalls“.

Außerdem wurde von allen drei Gästen angesprochen, dass vor allem die Kommunikation mit dem Partner und die Organisation rund um Terminplanung von wesentlicher Bedeutung sind. So berichtete Frau Taube davon, dass sie mit ihrem Partner einen gemeinsamen Google Kalender führt, in den jeder der beiden Termine der Arbeit und terminliche Vereinbarungen der Kinder einträgt um den Überblick zu behalten und um in den wenigen gemeinsamen Momenten mit dem Partner nicht mehr ausschließlich über Planung und Organisation reden zu müssen.

Unsere drei Gäste waren sich ebenfalls einig, sich nicht mit kinderlosen Kollegen zu vergleichen. Diese lebten zum Großteil von ihrer wissenschaftlichen Karriere, können sich ihre Arbeitszeit

einteilen wie sie wollten. Sie müssen sich nicht nach Kitaöffnungszeiten oder Tages- bzw. Schlafrhythmen eines Kindes richten, so Kearney.

 

Ergänzend dazu sei es laut Frau Quis möglich, die Arbeitszeiten zu verhandeln und flexibler zu gestalten (z.B. auch Homeoffice Tage). Der Familienalltag hingegen sei für Sie nicht verhandelbar.

Ebenfalls wurde von einer Abgrenzung von Familienleben und wissenschaftlicher Karriere gesprochen. So antworte Frau Taube auf die Frage, wie es denn ihren Kindern gehe, auf Konferenzen

in der Regel stets mit „Gut“, um wieder mehr als Wissenschaftlerin wahrgenommen zu werden und nicht nur die „Mutti“ zu sein.

 

Nennenswert ist auch noch der Punkt, welcher hauptsächlich von den beiden Frauen angesprochen wurde, dass es an der Universität in Bamberg ein vielfältiges Angebot an Unterstützung während einer Promotion mit Kind gibt. Vor allem seien hier die Frauenbeauftragte und Frauenförderung der Universität (Mentoring Programm) zu nennen.

 

Für einen vielseitigen Einblick in die Thematik Promotion mit Kind bedankt sich der AK Pol bei den

drei Role Models und den zahlreichen Besuchern für diese offene und interessante Diskussionsrunde.

Stubenhocker - Professorin Monika Heupel erzählt

27.06.2019

Gestern Abend trafen wir uns zu unserem Stubenhocker mit Prof. Dr. Monika Heupel im Hofcafé. Dabei konnten wir sie mit zahlreichen Fragen löchern und ihren interessanten Werdegang mit ihr persönlich besprechen. Sie konnte den Studierenden definitiv hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Prof. Dr. Heupel für die interessanten Gespräche!

Trump, Brexit - Alles politisch außer die Politikwissenschaft?

Donnerstag 6. Juni 2019, 18:15-20:00, F21/01.37

Vom 29.05.2019

Die Wahl Donalds Trumps, das Brexit-Chaos oder der weithin beobachtbare Aufstieg populistischer Bewegungen - die Radikalität politischer Entwicklungen der letzten Jahre überrascht nicht nur die politische Öffentlichkeit, sondern lässt auch eine verdutzte Politikwissenschaft zurück. Neben der analytischen Herausforderungen werfen die politisch-gesellschaftlichen Dynamiken grundsätzlich Fragen zum Eigenverständnis der Disziplin auf.

Welche Aufgaben übernimmt die Politikwissenschaft in unserer Gesellschaft? Muss sie sich in den politischen Diskurs einmischen und wie steht es  um die politische Positionierung, ja sogar Engagement, des Wissenschaftlers?

Darüber diskutieren:
Julia Reuschenbach, Universität Bonn und Gründungssprecherin des Arbeitskreis "Hochschullehre" in der DVPW
Dr. Frank Bandau, Professur für international vergleichende Politikfeldanalyse
Prof. Dr. Johannes Marx, Lehrstuhl für Politische Theorie
Prof. Dr. Ulrich Sieberer, Professur für Empirische Politikwissenschaft

Praktikumsabend für Politikstudierende

Vom 21.05.2019

Der Praktikumsabend für Studierende der Politikwissenschaft, den wir mit der Fachschaft SoWi Uni Bamberg veranstaltet haben, war ein voller Erfolg. Trotz des starken Regens haben viele Studierende den Weg auf sich genommen, um von fünf Referenten und Referentinnen alles rund um das Thema Praktikum zu erfahren. Das Feedback war durchweg positiv weshalb wir hoffen,, die Veranstaltung in den kommenden Semestern wiederholen zu können. Vielleicht wart ihr dies Mal Besucher, und stellt im Wintersemester schon euer Praktikum vor. Wir bleiben gespannt und freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen!

Erster Stammtisch im Sommersemester 2019

Vom 29.04.2019

Am Montagabend fand unser erster Stammtisch dieses Semester statt. Vielen Dank fürs Kommen, wir hatten einen schönen Abend!

Falls du dich angesprochen fühlst und Lust hast dich im Ak Pol zu engagieren, dann schaue doch auf unserer Facebook-Seite oder dem "Schwarzen Brett" an der Feki vorbei. Dort findest du Informationen zu unseren nächsten Sitzungen.

Wir freuen uns auf dich!

Wintersemester 2018/2019

Stubenhocker mit Dr. Isabel Winnwa und Manuel Becker

Vom 07.01.2019

Am Montag trafen wir uns das erste Mal im neuen Jahr zum Stubenhocker mit Dr. Isabel Winnwa und Manuel Becker. Nach kurzer Erläuterung ihres Werdegangs hatten die anwesenden Kommilitoninnen und Kommilitonen die Möglichkeit, jegliche Fragen an die beiden zu stellen. In geselliger Runde konnten wir einige Tipps und Erfahrungswerte zu wichtigen Entscheidungen der beiden Akademiker mitnehmen. 

 

Auch hier nochmal ein herzliches Dankeschön an Isabel und Manuel für die interessanten Gespräche.

Forschung mal praktisch - Einblicke in die Politikwissenschaft

Vom 12.12.2018

Am 12. Dezember fand der Vortrag zum Thema "Forschung mal praktisch - Einblicke in die Politikwis-senschaft" mit den Doktoranden Caiden Heaphy (Lehrstuhl für internationale und europäische Politik), der noch am Anfang seines Forschungsprojekts zum Thema "Westliche Demokratien und extraterritoriale Menschenrechts-verletzungen" steht, erzählte darüber, wie es ist aus einer ersten Idee für eine Forschungsarbeit die richtige Fragestellung und das passende Forschungsdesign zu finden.

 

Simon Linder (Lehrstuhl für international vergleichende Politikfeld-analyse) erforscht, welche Kausalmechanismen Kooperation zwischen Staaten im Bereich des internationalen Finanzwesens fördern oder beeinträchtigen. Er berichtete darüber, wie schwierig es sein kann an passende und geeignete Daten für die Forschungsarbeit zu gelangen.

 

Lukas Hohendorf (Lehrstuhl für empirische Politikwissenschaft) hat kürzlich eine Arbeit über die Auswirkungen der Sperrzeit in Bayern abgeschlossen. Er berichtete wie der Prozess der Publikation einer Arbeit verläuft und welche Probleme dabei auf die Forscherin oder den Forscher zukommen können.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei den drei Doktoranden für ihre Einblicke in die Welt der politikwissenschaftlichen Forschung!

Wasser: Ware oder Menschenrecht?

Vom 04.12.2018

Vortrag von Herrn Böhm (Nürnberger Menschenrechtszentrum) zur Menschenrechtswoche

Am 04. Dezember 2018 war Otto Böhm vom Nürnberger Menschenrechtszentrum bei uns zu Besuch. In seinem Vortrag "Wasser: Menschenrecht oder Wirtschaftsgut?" ging er zuerst auf die menschenrechtliche Sichtweise auf Wasser ein. Im Rahmen der Menschenrechtserklärung von 1948 sprach Herr Böhm zunächst die Rechte und Freiheiten an, die den persönlichen Bereich des Individuums betreffen, die Rechte, die die Beziehungen des Individuums zu seiner Außenwelt regeln, politische Rechte sowie wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte.

 

Im Anschluss an diese fundierte Basis kam Herr Böhm auf Wasser als Menschenrecht zu sprechen und sprach damit den General Comment Nr. 15 der Vereinten Nationen (The Right to Water) an, der die Verpflichtungen beinhaltet, das Recht auf Wasser zu respektieren, es zu schützen und die erforderlichen Maßnahmen zur Erfüllung des Rechts auf Wasser zu verwirklichen.

 

Im Rahmen des Klimawandels sprach Herr Böhm ebenfalls die politische Dimension und damit die Problematik des "Wasser-Fußabdrucks", des virtuellen Wassers sowie die von Fremdlingsflüssen an. Als Beispiele für politische Konflikte, die um oder wegen Wasser geführt werden, verwies und diskutierte Herr Böhm den Nil, den Wasserkonflikt zwischen Israel und Palästina sowie diverse Staudammprojekte.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Otto Böhm für seinen spannenden Vortrag und seine Zeit bei uns!

Zweiter Politologen-Stammtisch im WiSe 2018/2019

Vom 08.11.2018

- 12. November 2018 - 20 Uhr - Ahörnla -

Erneut lädt euch der AK Pol zum monatlichen Stammtisch ein. Es ist also wieder an der Zeit sich beim Politologen-Stammtisch kennen zu lernen, sich auszutauschen, mit altbekannten und neuen Gesichtern ins Gespräch zu kommen und um einfach einen gemütlichen Abend unter Politikinteressierten zu genießen. Oder um einfach ein leckeres KruBraBrö zu genießen.

 

Deshalb laden wir Euch am 12.11.2018 um 20:00 Uhr ins Ahörnla ein. Ob Erstis oder alte Hasen - jeder ist willkommen!

 

Wir freuen uns auf Euch und viele neue Kontakte!

Euer
AK Pol
 

Einladung zur 1. Sitzung im WS 18/19

- 16. Oktober 2018 - 18 Uhr c.t. - F21/03.83 -

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

herzlich willkommen im neuen Semester. Wir hoffen, ihr hattet einen guten Start!

 

Am Dienstag, den 16. Oktober 2018 findet um 18.15 Uhr in der Feldkirchenstraße 21 im Raum 03.83 unsere erste Sitzung des Semesters statt.

In unseren Sitzungen planen wir Veranstaltungen wie beispielsweise Stammtische, politische Vorträge und Ausflüge.

Wenn du deine Ideen einbringen möchtest oder erstmal schauen willst was wir so machen: komm vorbei – wir freuen uns über neue Gesichter!

 

Brüssel-Fahrt des AK-Pol


Vom 30. April bis 4. Mai besuchte der AK Pol die europäische Hauptstadt Brüssel. Dort genossen wir eine lustige Stadtführung zu Bus und zu Fuß und erhielten einen Vortrag über die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU im Ministerrat. Sehr spannend war darüber hinaus der Besuch des militärischen strategischen Hauptquartiers der NATO in Mons, bei welchem uns der Aufbau, die Struktur und die Einsätze der NATO nähergebracht wurden. Nachdem wir im Europäischen Parlament ein interessantes Gespräch inklusive Diskussion mit der Abgeordneten Kerstin Westphal hatten, folgte in der Europäischen Kommission ein Vortrag sowie ebenfalls eine lebhafte Diskussion über die Außen- und Sicherheitspolitik mit Ralf von Ameln.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Ralf Knobloch von der Europäischen Akademie und dem Jugendoffizier Marius Erbrich für die Reiseleitung und das gute Gelingen der Fahrt.